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Modulor,
Modulor

Modulor

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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
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Im 1950 publizierten Proportions- und Masssystem «Modulor» verbinden sich verschiedene Ideenstränge. Im Hinblick auf den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte Le Corbusier 1944 zunächst wenige Masse für den Gebrauch auf der Baustelle festzulegen, die alle einen Bezug zur menschlichen Gestalt aufweisen. Ausgangspunkt bildete eine angenehme Raumhöhe von 226 Zentimetern, die der Mensch mit ausgestrecktem Arm gerade noch erreichen kann. Mithilfe der für die Proportionierung seiner Bauten verwendeten geometrischen Konstruktionen versuchte er, diese Abmessungen und den Goldenen Schnitt auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Er arbeitete in der Folge zwei aufeinander bezogene geometrische Zahlenreihen aus, die auch die Höhe des Hockers, des Stuhls, des Tisches, die Stütz- und die Lehnhöhe integrieren –  Zahlenreihen, die vom Ausgangspunkt der 226 Zentimeter einerseits nach Null und andererseits ins Unendliche tendieren. Sie bilden ein geometrisches Muster, das in allen Massstäben harmonische Proportionen liefert.

Tabourets Maison du Brésil, LC14, Entwurf 1959, Le Corbusier, Reedition Cassina 2019, auf dem Bodenbelag aus portugiesischem Schiefer in Modulorproportionen, Pavillon Le Corbusier
Literaturo

Le Corbusier, Der Modulor. Darstellung eines in Architektur und Technik allgemein anwendbaren harmonischen Masses im menschlichen Massstab, Stuttgart 1953 (Reprint 2015).

Le Corbusier, Le Modulor, Paris 1950 (franz. Ausgabe).

Legendeno

Tabourets Maison du Brésil, LC14, Entwurf 1959, Le Corbusier, Reedition Cassina 2019, auf dem Bodenbelag aus portugiesischem Schiefer in Modulorproportionen, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Büro im ersten Obergeschoss, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Modulor, Le Corbusier, 1956, Lithographie (1. Edition)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung / ZHdK

Modulor, Konstruktionsprinzip
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Modulor, Anwendungsbeispiele verschiedener Nutzungshöhen, Tafel 26 aus «Le Modulor», Editions de l’Architecture d’Aujourd’hui, Boulogne 1950

Modulor, Beispiele verschiedener Formatteilungen, Tafel 39 aus «Le Modulor», Editions de l’Architecture d’Aujourd’hui, Boulogne 1950

Umschlag «Le Modulor», Editions de l’Architecture d’Aujourd’hui, Boulogne 1950