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Rampe versus Treppe,
Rampe versus Treppe

Rampe versus Treppe

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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Rampe versus Treppe
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«Die Treppe trennt eine Etage von der anderen, die Rampe verbindet sie.» – Die Rampe ist ein wichtiger Bestandteil des architektonischen Vokabulars von Le Corbusier. Der Architekt liebte das Schreiten von Geschoss zu Geschoss, das nur die Rampe möglich macht. Bloss wenn es schnell gehen soll, sei der Weg über die zwischen Geschossplatten eingefügte Treppe vorzuziehen.
Wenn Le Corbusier die beiden gegensätzlichen Verbindungsmittel am gleichen Bau einsetzte, wollte er eine Wahlmöglichkeit anbieten. Doch ging es ihm auch um das Ausspielen formaler und symbolischer Gegensätze. In Zürich ist ein geschlossener Rampenkörper von aussen an das kompakte, mit einer offenen Treppe mittig erschlossene Ausstellungshaus angefügt. Während die Rampe und die Treppe in anderen Bauten – wie etwa in der ikonischen Villa Savoye – direkt nebeneinander in einen starken Kontrast gesetzt werden, sind sie im Pavillon Teil einer «architektonischen Promenade».

Innenraum der Rampe mit Seitenfenstern, Pavillon Le Corbusier
Literaturo

Zitat aus: Willy Boesiger (Hg.), Le Corbusier et Pierre Jeanneret, Œuvre complète de 1929–1934, Zürich 1935, S. 25 (Villa Savoye).

Legendeno

Innenraum der Rampe mit Seitenfenstern, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Rampe, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Treppe, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Querschnitt der Rampe, erste Baueingabe vom 12. Dezember 1961, gezeichnet von Guillermo Juan de la Fuente, unterzeichnet von Le Corbusier und Heidi Weber
Abbildung: Stadt Zürich, Hochbaudepartement, Planauflage / Archiv

Rampe in der Villa Savoye, 1960
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung / ZHdK © René Burri / Magnum Photos

Fassadendetail mit Aussentreppe, Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp, 1955
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung / ZHdK © René Burri / Magnum Photos