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Emaille, Holz, Neopren, Glas,
Emaille, Holz, Neopren, Glas

Emaille, Holz, Neopren, Glas

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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Emaille, Holz, Neopren, Glas
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Für die Fassadenkonstruktion rief Le Corbusier den Ingenieur Jean Prouvé (1901–1984) zu Hilfe. Prouvé hatte bereits Erfahrung mit emaillierten Metallpaneelen. Er war es also, der eine Verglasung mit den im Fahrzeugbau üblichen Neopren-Profilen vorschlägt – Profile, die er beispielsweise am Hochhaus Tour Nobel (heute Tour Initiale genannt) in Paris in grossem Masstab eingesetzt hatte.
Die farbig emaillierten Fassadenpaneele sind auf einem abgekanteten Eisenblech aufgebaut, das auf der Innenseite mit Wärmedämmung und Dampfsperre versehen und nach der Montage mit einer Sperrholzplatte abgedeckt wurde. Aussen leuchtet der Pavillon in intensiven Primärfarben, innen dominiert der warme Naturton der Eichenfurniere.
Die Isolierglasscheiben wurden mithilfe eigens entwickelter Neopren-Profile von aussen in die Metallrahmen eingesetzt. Innen und aussen fixiert je ein Klemmstreifen die Scheibe. In den Ecken wurden die Profile verschweisst.

Fassadendetail mit Emaillepaneelen und Verschraubungen, Pavillon Le Corbusier
Literaturo

Alexander von Vegesack (Hg.), Jean Prouvé. Die Poetik des technischen Objekts, Weil am Rhein 2005.

Legendeno

Fassadendetail mit Emaillepaneelen und Verschraubungen, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Obergeschoss, Pavillon Le Corbusier
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Detailskizze der Befestigung der emaillierten Fassadenpaneele, Atelier Le Corbusier, vermutlich 1965
Abbildung: © Fondation Le Corbusier, Paris

Studien zur Neoprendichtung zwischen Stahlskelett und Verglasung
Abbildung: © Fondation Le Corbusier, Paris